Die Entscheidung etwas zu beginnen bedeutet genau so viel Mut wie etwas abzuschließen. Nach über 30 Jahren Kunstvermittlung beende ich aus gesundheitlichen Gründen meine Galeriearbeit.
Bei allen Künstlern und Sammlern die mich durch diese Zeit begleitet haben, möchte ich mich für die langjährige Zusammenarbeit herzlich bedanken. HansPeter Nacke

Aus den unzähligen netten E-Mails die mich zur Einstellung meiner Galeriearbeit erreichten, nachfolgend
eine kleine Auswahl:


... sehr gern erinnern wir uns an unsere Besuche und Gespräche in Ihrer Galerie. Wir  haben immer Ihr außergewöhnliches Engagement für die Kunst bewundert. Dabei haben Sie alles anders gemacht als die vielen kommerziellen Galerien. Manchmal erschien es so, dass Sie eher Künstler oder Sammler waren als ein kommerziell denkender Galerist. Die Eröffnungen in Ihren so geschmackvoll gestalteten Räumen waren immer etwas Besonderes...
Dr. Justus und Ulrike Stange, Berlin

... mit großem Bedauern habe ich vernommen, dass Sie Ihre Galerietätigkeit, die von hohem Anspruch geprägt war, aus gesundheitlichen Gründen aufgeben wollen. Das ist ein großer Verlust für die kulturelle Szene Wuppertals. Sie lieferten den Beweis, dass  die vielgeschmähte Gewinnmaximierung,  die normalerweise der Unternehmerschaft als  einziger Motvationsmotor  unterstellt wird, in bemerkenswerter Weise durch Ihr Engagement für die Kunst ad absurdum geführt wurde.
Christa Müller-Schlegel, Wuppertal

... mit Bedauern habe ich zur Kenntnis genommen, dass Sie nun ganz die Galeriearbeit beenden werden. Das ist wirklich Schade, zumal da es doch wenige so engagierte, und mit Herz und Kopf involvierte Galeristen gibt, wie Sie es sind. Ich hoffe, dass Ihr Nachfolger ihre Arbeit genauso engagiert weiter führen kann.
Für Wuppertal sind Sie eine ganz wichtige Persönlichkeit, das merke ich hier ja immer wieder und an den verschiedenen Stellen...
Dr. Beate Eickhoff, Von der Heydt-Museum Wuppertal

... ich habe mit Bedauern erfahren, dass Sie Ihre Tätigkeit als Galerist nicht mehr fortführen werden. Ihr Wirken hat mich in den letzten Jahren begleitet und die Besuche in Ihren Galerien haben viele schöne Erinnerungen hinterlassen und für mich ein Stück „Heimat“ bedeutet. Solche Orte sind immer an Personen gebunden. Da ich nicht weiß, ob wir uns noch persönlich begegnen werden, bedanke ich mich auf diesem Wege für die mannigfaltigen Eindrücke, Ihr langjähriges Engagement und die vielen Gelegenheiten, Künstlern auch über die Ausstellungen hinaus in Ihren Räumen ein Forum zu geben. Ich denke hierbei besonders an die Künstlergespräche und musikalische Veranstaltungen, aber auch an „Exoten“, wie das Mushroom-Dinner im Gedenken an John Cage. Auch die im Zusammenhang mit Ihrer Druckerei entstandenen Veröffentlichungen zeichneten sich immer durch hohe Qualität und Sinnlichkeit aus...
Brigitte Kaiser, Udo Ahlswede, Wuppertal

... ich habe rund 15 Jahre das Vergnügen und die Ehre gehabt, die vielgestaltigen künstlerischen Aktivitäten Ihrer Galerie zu verfolgen. Ich habe in der Galerie Epikur unvergessliche Begegnungen von bildender Kunst und Musik miterlebt, weshalb Ihre Galerie für mich ein wirklich einzigartiger Ort geworden ist. Dafür danke ich Ihnen und wünsche Ihnen für Ihre Zukunft, insbesondere auch für Ihre Gesundheit, viel Glück und alles Gute!
Andreas Stratkötter, Düsseldorf

... das ist ein großer Verlust, für die Kunst, für die Kulturszene Wuppertals. Es bleibt zu hoffen, dass Du der Kunst und dem Jazz lange erhalten bleibst.
E. Dieter Fränzel, Wuppertal

... Ihre Nachricht stimmt traurig, denn Sie haben die Kunstwelt mit vielen Ideen inspiriert. Ihre Aktivitäten für Rudolf Schoofs sind mit diesem Künstler stets verbunden.  
Dr. Martin Vogel, München

... mit Bedauern habe ich Ihre mail gelesen. Sie hatten immer ein ausgesprochenes "Händchen" dafür Künstler einzuladen die etwas Besonderes ausstrahlen, etwas von Frische und Lebendigkeit. Ich wünsche Ihnen für die Zukunft alles Gute und für Ihre Gesundheit ausser guten Ärzten auch viel Geduld. Ja, es ist sicher mutig diesen Schritt zu gehen. Ich werde Sie vermissen, ganz herzliche Grüße
Ulla Fesser, Wuppertal

... bestimmt werden ganz viele Leute deinen Schritt bedauern und in naher Zukunft erst merken, welch wichtige Kulturarbeit Du geleistet hast. Vielleicht kann ich annähernd beurteilen, dass dir dein Entschluss ordentlich weh tut...
Elmar Bernauer, Staufen

... Dein Rückzug lässt uns nicht gleichgültig. Trost: Ansonsten bleibst Du uns ja erhalten. Und da gibt es noch weite Felder, die Dir auch nahe liegen und die vielleicht weniger Kraft- und Organisationaufwand erfordern - von den Kosten nicht zu reden.
Karl Otto Mühl, Wuppertal

... erst einmal wünsche ich Ihnen gesundheitlich das Beste; denn Sie haben so wichtige Kräfte in die Förderung der Kunst investiert! Gleichzeitig bedauere ich Ihren Rückzug aus der 1. Reihe, das ist ein wirklicher Einschnitt für die Ausstellungsarbeit und Ihre bewundernswerte Begleitung der Künstlerinnen und Künstler, die weitesten Widerhall gefunden hat. Es ist wichtig, dass die Galerie Epikur weitergeführt wird und dass Sie mit Rat und Tat nach Kräften dabei sind, denn Ihre 30jährige Erfahrung ist doch kaum zu toppen. Gottes Segen möge Sie stärken und Sie und Ihre Lebenspartnerin begleiten.
Hans-Hartmut Hüfner, Berlin