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ANTOINETTE
Arbeiten 1989 – 2011
Eröffnung am 27. Januar 2012 in der Zeit von 19.30 – 21 Uhr
Einführung: Prof. David Galloway
Es erscheint ein Katalog
Ausstellung bis 26. Februar 2012
Einladung Presseinformation
Das Handwerk lernte Antoinette in Leipzig und in Ost Berlin zu einer Zeit, als „altmodische“ Übungen in Zeichnen oder Pigmentherstellung und in der Grundierung von Leinwänden aus dem Lehrplan vieler Kunstakademien im Westen verschwanden. Im Namen einer größeren Freiheit und Individualität, versteht sich. Es ist aber kein Zufall, dass mehrere führende deutsche Maler der Neuzeit - auch Gerhard Richter, Georg Baselitz, A.R. Penck, Bernhard und Johannes Heisig, Neo Rauch und Eberhard Havekost - ihre Grundausbildung in der DDR genossen. „Bevor man anfängt, Knochen zu brechen,“ hat der Dresdener Künstler Hendrik Silbermann bemerkt, „soll man etwas von der Anatomie verstehen.“ Dazu gehört auch in der bildenden Kunst das Ergründen traditioneller Gattungen wie Porträt, Stillleben und Landschaftsmalerei.
Für ihre Landschaftsbilder sucht sich die Künstlerin Antoinette fast immer den höchsten Aussichtspunkt aus, um ihre Staffelei aufzubauen. So scheint die Erde ihr zu Füßen zu liegen, während die Weitsicht in starkem Kontrast zu den geschlossenen Räumen der „Sittengemälde“ steht. Plötzlich interessieren uns weniger die expliziten Motive - Hügel, Lavendelfelder, Felsen, verschlungene Wege, die unverkennbaren schirmartigen Pinienbäume, das ewige Montagne Sainte-Victoire - als vielmehr Pinselführung und Duktus, das Drama des Malens, die Choreographie der Farben. Das Unmittelbare an diesen Arbeiten ist für die Pleinairmalerei ganz charakteristisch, wo man in natürlichem Licht und natürlichem Umfeld arbeitet und oft gegen Wind und Wetter ankämpfen muss. Selbst wenn die Ergebnisse derartiger Auseinandersetzungen im Berliner Atelier der Künstlerin weitergearbeitet werden, bleibt der Spiritus loci erhalten. Dazu kommt eine Aura, die Antoinettes Gesamtwerk vereint: eine spürbare Passion, eine malerische Besessenheit, eine Gefühlswelt, die aus präziser Beobachtung, Reflexion und einem Hauch von Zauberei besteht. Prof. David Galloway (Auszug aus dem Katalogtext)




Ausstellungsdauer bis 26. Februar 2012
Im Anschluss präsentieren wir die Künstlerin vom 8. - 11. März 2012 auf der Art Karlsruhe in einer One-Artist Show.
Sie finden uns in Halle 2, Stand D07
Kunst stöbern in der Wuppertaler Luisenstraße
Die Galerie Epikur präsentiert seit dem 12. November 2011 auch für den jungen Sammler erschwingliche Exponate aus ihrem umfangreichen Programm. Der neue Projektraum der Galerie befindet sich in der Luisenstraße 90 in 42103 Wuppertal. Das Ladenlokal ist zu den Öffnungszeiten der Galerie: mittwochs bis freitags von 14 bis 19 Uhr und samstags von 13 bis 18 Uhr geöffnet.
Junge begabte Künstler werden gemeinsam mit bereits anerkannten und etablierten Positionen in einem offenen System präsentiert. Unterschiedliche Arbeiten sind in Boxen auf einem Regal ausgestellt oder in lockerer Hängung an den Wänden präsentiert. Sie sind einzeln in Klarsichthüllen verpackt, auf der Vorderseite mit Zertifikat und Preis sowie auf der Rückseite mit dem Lebenslauf und den wichtigsten Ausstellungen des jeweiligen Künstlers versehen. Dazu liegen diverse Kataloge und Informationen aus, in denen jeder blättern und sich so selbst einen Überblick über den Werdegang einzelner Künstler verschaffen kann. Ist eine Vermittlung durch den Galeristen gewünscht, werden Besucher fachkundig beraten.
Zum Programm gehören Editionen, Originalgrafik, Unikate auf Papier, Holz und Leinwand sowie kleine Skulpturen aus dem Programm der Galerie. Die Preise der Exponate liegen zwischen 30 und maximal 1.000 Euro.